Der freundliche Verrückte

Ein Lächeln im Gesicht, ein leichter Gang und die Augen weit offen.

Nun die meisten werden sich jetzt ein Kind vorgestellt haben. Doch warum? Nur weil man das als Erwachsener nicht mehr tut.

„Benimm dich deinen Alter entsprechen!“

Ich mag den Satz nicht. Was ist mein Alter? Darf ich nicht mehr Spaß haben?

Tja scheinbar nicht mehr. Auch das freundliche verschwindet zunehmend in unserer Welt. Jeder nimmt sich selbst wichtig und glaubt mit Geld, Titel und Alter kann er alles bekommen. Dabei kommt man mit einem freundlichen Lächeln oft weiter.

Ich hatte vor einigen Tagen ein recht interessantes Erlebnis:

Ich stand in einer Kassenschlange. Die Kassiererin schnell und freundlich. Von 5 Kunden war ich der einzige der sie mit einem Lächeln gegrüßt hat und ebenfalls freundlich war. Eigentlich traurig.

Versucht doch einfach mal öfters zu lächeln und freundlich zu sein. Das kostet nichts und kann soviel bewirken und helfen.

Euer Creativ

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Experiment in Mensch sein

In der letzten Woche habe ich ein kleines Experiment gemacht in Sachen Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit.

Wie kam ich auf die Idee? Nun da ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, sehe ich die vielen kleinen Dinge die falsch laufen. Wir gehen in unseren gewohnten Mustern durchs Leben und tragen Scheuklappen.

Ständig hören wir von überall das die Welt nur noch böse und grau ist. Das wir uns nur noch auf uns selbst konzentrieren sollen. Das schaffen wir auch sehr gut. Zu gut. Ich wollte aus diesem grauen Alltag ausbrechen. Ich wollte etwas anders machen.

Natürlich kann ein einzelner kaum die ganze Welt ändern. Aber das war nicht mein Plan. Es sind die kleinen Dinge die das Leben ändern. Nach diesem Motto startete ich in eine sehr interessante Woche.

Mit einem Lächeln auf den Lippen einkaufen. Sich mal in einen Geschäft nach einem runtergefallen Stück selbst bücken. Jemand Unbekannten seine Hilfe anbieten wenn er sich gerade abmüht. Lauter kleine Dinge.

Natürlich sagen einige ja das ist doch normal. Nein ist es nicht. Woher ich das so genau sagen kann? Die Reaktionen.

Nun ich habe alles erlebt von Dankbarkeit bis hin über ungläubige Blicke und sogar Kopfschütteln.

Man merkt einfach das sowas schon sehr selten ist. Wir wollen uns keine Zeit mehr zum helfen nehmen. Nicht mal eine Minute. Auch wird Hilfe oft abgelehnt, einfach weil der gegenüber Angst hat das man etwas von ihm möchte.

Mein persönliches Fazit nach dieser Woche:

Die Welt kann viel schöner werden, wenn wir uns nur nicht ganz so wichtig nehmen. Es sind die kleinen Gesten die das eigene Leben und eines Anderen viel schöner machen können.

Euer Creativ